Sextourismus bekämpfen

Sextourismus bekämpfen


Ein weltweites Problem

Mit dem wachsenden Tourismus ist auch die Zahl der Sex-Touristen gestiegen. Armut, zerrüttete Familienverhältnisse und mangelnde Schulbildung bringen Kinder in besondere Gefahr.

Fast drei Millionen Kinder weltweit werden laut UNICEF jedes Jahr Opfer von sexuellem Missbrauch durch Kinderprostitution.
Ein Kind entscheidet sich nie freiwillig für die Prostitution.
Entführt, verkauft oder obdachlos – Kinder werden dazu gezwungen ihre Körper zu verkaufen.

Diese Kinder werden geschlagen, unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, sind unterernährt und allen möglichen Krankheiten ausgesetzt, einschließlich AIDS.


SEXTOURISTEN – WAS SIND DAS FÜR MENSCHEN?

Sextouristen kommen aus allen sozialen Schichten der Industrieländer und sind überwiegend männlich. Einige von ihnen haben eine sexuelle Devianz, wie zum Beispiel Pädophilie.
Viele andere Touristen haben keine solche abnormale Präferenz. Gelegenheits-Sextouristen planen ihre Reisen nicht mit dem Ziel, Kinder zu missbrauchen.

Anders als vermutet, ist die Zahl der Gelegenheitssextouristen sehr hoch.

Die Grenzüberschreitung dieser Gruppe wird durch verschiedene Faktoren gefördert:

  • - das Machtgefühl einiger westlicher Touristen aufgrund ihrer ökonomischen Überlegenheit
  • - das Verlangen, etwas Neues auszuprobieren
  • - der Mangel an Moralvorstellungen und sozialen Hemmnissen, die das tägliche Leben in ihrem Heimatland bestimmen
  • - das Gefühl der Straffreiheit durch Anonymität
  • - eine gleichgültige Haltung gegenüber ihrem Partner


SEXUELLER MISSBRAUCH VON KINDERN DURCH TOURISTEN IST NICHT ZU RECHTFERTIGEN

Weit verbreitete Irrtümer:

„Kinderprostitution ermöglicht die finanzielle Unterstützung für das Kind und seine Familie.“
FALSCH: Armut kann nicht rechtfertigen, dass Kinder zu Waren und Sexobjekte herabgestuft werden. In den meisten Fällen geht das Geld zudem nicht an das Kind oder seine Familie, sondern an den Zuhälter.

„Die kulturellen Traditionen des Landes machen es vertretbar, Sex mit Kindern zu haben.“
FALSCH: Die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern ist durch die Vorschriften des internationalen Abkommens über die Rechte des Kindes, das von 191 Ländern ratifiziert wurde, weltweit verurteilt und verboten.SEXUELLER MISSBRAUCH IST EINE INAKZEPTABLE VERLETZUNG DER RECHTE DES KINDES, IMMER UND ÜBERALL.
DAS ENDE DER STRAFFREIHEIT

In den letzten Jahren haben viele südliche Länder entschieden, ihre Kinder durch die Einführung von sehr strengen Gesetzen vor Sextourismus zu schützen. Viele Staatsangehörige westlicher Länder verbüßen in Sextourismus-Reisezielen hohe Gefängnisstrafen für den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen.

Die Herkunftsländer der Touristen haben ebenfalls Gesetze zur Bestrafung von Staatsangehörigen eingeführt, die außerhalb der Landesgrenzen eine Sexualstraftat mit Kindesmissbrauch begehen.

In Frankreich werden solche Vergehen mit einer 7-jährigen Gefängnisstrafe und einer Geldstrafe von 100.000€ bestraft. Die Haftstrafe kann unter Umständen auf bis zu 20 Jahre verlängert werden. Französische Gerichte haben bereits mehrere Urteile wegen sexuellem Missbrauch von Kindern im Ausland gefällt.

KINDESMISSBRAUCH IST EINE STRAFBARE HANDLUNG. ES IST NICHT LÄNGER MÖGLICH, FERNAB VON ZUHAUSE STRAFFREI ZU HANDELN.


WAS SIE IM KAMPF GEGEN DEN SEXTOURISMUS TUN KÖNNEN?

Wenn Sie während ihres Urlaubs Zeuge eines Kindesmissbrauchs werden, kontaktieren Sie Ihren Reiseleiter, Ihr Hotel, Ihren Reiseveranstalter oder die Botschaft, die Polizei bzw. örtliche Vereinigungen zum Schutz von Kindern. Zögern Sie bitte nicht, jeden Mittäter zu melden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://ecpat.net

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